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SiebenbĂźrgen
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SiebenbĂźrgen, Transsilvanien oder Transsylvanien (rumänisch Ardeal oder Transilvania, ungarisch ErdĂŠly, siebenbĂźrgisch-sächsisch Siweberjen, griechisch ΤĎινĎĎ
Νβινίι, tßrkisch Erdel, slowakisch Sedmohradsko) ist ein historisches und geografisches Gebiet im sßdÜstlichen Karpatenraum mit einer wechselvollen Geschichte. Heute liegt Siebenbßrgen im Zentrum Rumäniens.
Contents
⢠Benennungen
⢠Lage
⢠Geschichte
⢠Deutscher Orden
⢠18. Jahrhundert
⢠19. Jahrhundert
⢠Wappen
⢠BevÜlkerung
⢠Volksgruppen
⢠Religion
⢠Orgeln
⢠Kßche
⢠Schriftsteller
⢠Orte
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Benennungen
SiebenbĂźrgen ist unter folgenden Bezeichnungen bekannt:
⢠Der rumänische Ländername ist Ardeal, älter Ardeliu (1432),cite-ref-1[1] aus dem Ungarischen entlehnt,cite-ref-2[2] oder Transilvania, aus dem Mittellateinischen ßbernommen.
⢠Der ungarische Landesname ist ErdĂŠly, älter Erdeuelu (ErdĹelĂź) (12. Jahrhundert),cite-ref-3[3] wĂśrtlich âjenseits des Waldesâ, zusammengesetzt aus ung. erdĹ âWaldâ und regionalem elĂź (elv, el) âjenseits, jenseitige Gegend, entferntere Seiteâ.cite-ref-4[4] Dieser âWaldâ bezieht sich auf das waldreiche Apuseni-Gebirge,cite-ref-5[5] das die groĂe ungarische Tiefebene und das Kreischgebiet vom siebenbĂźrgischen Becken trennt.
⢠Die mittellateinischen Benennungen sind erst terra ultra silvam (1075), ultrasylvania (1077), später Partes Transsylvana (12. Jahrhundert), die beide aus lat. ultra oder trans âjenseitsâ und silva âWaldâ zusammengesetzt wurden und den ungarischen Landesnamen Ăźbersetzen.
⢠Die auf dieser Grundlage eingedeutschte Bezeichnung Transsilvanien bzw. Transsylvanien war in mittelalterlichen Dokumenten gebräuchlich.
Die Herkunft des deutschen Namens SiebenbĂźrgen ist nicht abschlieĂend geklärt. Vermutungen gehen dahin, ihn auf sieben von SiebenbĂźrger Sachsen gegrĂźndete Städte zurĂźckzufĂźhren: Hermannstadt, Kronstadt, Bistritz, SchäĂburg, MĂźhlbach, Broos und Klausenburg (in dieser Reihe wird fälschlicherweise oft MediaČ genannt, das aber erst 1534 vom Markt zur Stadt erhoben wurde). Auch die Sieben StĂźhle, Einheiten der eigenen Gerichtsbarkeit â jeder Stuhl besaĂ einen KĂśnigsrichter, der alleine dem ungarischen KĂśnig unterstellt war â, sind mĂśglicherweise Teil der Namensgebung. Daneben stehen ältere Herleitungen vom Fluss Zibin (rumänisch Cibin, ungarisch Szeben), nach dem wiederum Hermannstadt (rumänisch Sibiu, lateinisch Cibinium) benannt worden sei, das als traditionelle Hauptstadt seinen Namen dann der Region als ganzes gegeben habe.cite-ref-6[6] Walter Schuller dachte mit Verweis auf eine Reihe von Parallelen im deutschen Sprachraum an eine wĂśrtliche Deutung als (bei den) sieben BĂźrgen, als die âtoponymische (Ăber-) Betonung eines fĂźr ihr [d. h. das siebenbĂźrgisch-sächsische] Exemtionsgebiet essentiellen Rechtsverhältnissesâ. Die Umdeutung auf sieben Burgen oder auch sieben Berge sei dann schon frĂźh wegen der Lautähnlichkeit der WĂśrter erfolgt.cite-ref-7[7]
Der Name ist zunächst in deutschen Quellen aus dem 13. Jahrhundert als Septum urbium, Terra septem castrorum und ähnlichen Varianten verzeichnet.cite-ref-8[8] In deutscher Niederschrift hieĂ es Ende des 13. Jahrhunderts erstmals Siebenbuergen und bezeichnete damals nur den Bereich der Sieben StĂźhle als administrative Einheiten oder GebietskĂśrperschaften der Hermannstädter Provinz. Erst später hat sich der Begriff räumlich erweitert, umfasste schlieĂlich denselben Raum wie ErdĂŠly und Ardeal und ersetzte dadurch die frĂźhere LehnĂźbersetzung von Ultrasilvania Ăberwald (13. und 14. Jahrhundert).
Lage
Siebenbßrgen bildet geografisch das Zentrum und den Nordwesten Rumäniens. Von den sßdlicheren (Walachei) und Üstlicheren (Westmoldau und Bukowina) Landesteilen wird Siebenbßrgen durch die Ostkarpaten und die Transsilvanischen Alpen getrennt, die zusammen den sßdlichen Karpatenbogen bilden. Nach Westen hin scheidet ein Teil der Westrumänischen Karpaten, das Apuseni-Gebirge, Siebenbßrgen vom Kreischgebiet ab.
Auch Teile des heutigen Rumänien, die bis 1918/1920 zu Ungarn gehĂśrten (das Kreischgebiet, die Region Sathmar, der sĂźdliche Teil des ehemaligen Komitats MaramureČ sowie der rumänische Teil des Banats), werden manchmal irrtĂźmlicherweise zu Transilvania hinzugerechnet, so dass es oft grĂśĂer als das historische Gebiet dargestellt wird.
Die Fläche SiebenbĂźrgens beträgt 59.651 km². Nach heutigen Verwaltungseinheiten umfassen alle Gebiete, die bis 1918 zu Ungarn gehĂśrten, etwa 100.293 km². SiebenbĂźrgen ist in die folgenden rumänischen Kreise (judeČ, Plural judeČe) unterteilt:
⢠Alba
⢠BraČov
⢠Cluj
⢠Covasna
⢠Harghita
⢠Hunedoara
⢠MureČ
⢠Sibiu
sowie Teile der folgenden Kreise:
⢠BacÄu (die Gemeinde GhimeČ-FÄget, das Dorf Poiana SÄratÄ im Oituz-Pass, ein Berggebiet mit der Station Poiana Soarelui, sowie die DĂśrfer CoČnea, CÄdÄreČti, CiugheČ und PajiČtea)
⢠BuzÄu (ein unbewohntes Berggebiet im sĂźdĂśstlichen Karpatenbogen)
⢠CaraČ-Severin (die Gemeinde BÄuČar)
⢠MaramureČ (die Stadt Târgu LÄpuČ und deren Umgebung)
⢠NeamČ (die Gemeinden DÄmuc, Bicaz-Chei und Bicazu-Ardelean)
⢠SÄlaj (die Ăśstliche Hälfte, Ăśstlich der MeseČ-Berge)
⢠Suceava (die DĂśrfer Cârlibaba NouÄ und DorniČoara, die Gemeinde CoČna, sowie unbewohntes Berggebiet sĂźdwestlich der Goldenen Bistritz und im Quellbereich der Dorna, Neagra Čarului und Neagra)
⢠Vâlcea (ein kleiner unbewohnter Landstrich nÜrdlich des Lauterbaches)
⢠Vrancea (ein unbewohntes Berggebiet im sßdÜstlichen Karpatenbogen)
Geschichte
Antike bis VĂślkerwanderungszeit
Das Gebiet, auf dem das heutige Siebenbßrgen liegt, war in der Antike das politische Zentrum des Dakischen KÜnigreichs. Im Jahr 106 n. Chr. wurde dieses vom RÜmischen Reich unter Trajan in den Dakerkriegen erobert und als Provinz Dacia dem RÜmischen Reich einverleibt. Die Hauptstadt war Ulpia Traiana Sarmizegetusa. Nach dem Abzug der rÜmischen Truppen unter Kaiser Aurelian 272 n. Chr. war die Region bis zum 11. Jahrhundert Durchzugs- und auch Siedlungsgebiet verschiedener Ethnien und Stammesverbände. Nacheinander erschienen hier Goten, Hunnen, Gepiden, Awaren, Bulgaren, Slawen und andere. Ein bekanntes Beispiel fßr die Archäologie der VÜlkerwanderungszeit sind die gepidischen Gräber aus Apahida.
Landnahme der Magyaren
Die Geschichte während des Frßhmittelalters bis ca. 900 ist in Siebenbßrgen wie fast ßberall in Europa durch einen Mangel an schriftlichen Quellen und relativ wenige archäologische Funde gekennzeichnet. Ab etwa 895 besiedelten die Ungarn im Zuge ihrer Landnahme das Karpatenbecken und damit auch das Gebiet des heutigen Siebenbßrgens (siehe auch: Geschichte Ungarns). Die politische Macht im Karpatenraum fiel den Ungarn im Vergleich zu anderen Landnahmen der VÜlkerwanderungszeit recht widerstandslos zu, da die dort angetroffenen BevÜlkerungsgruppen nur einige schwache Herrschaftsgebilde formten. Vermutlich im Jahre 927 wurden auch die Gebiete sßdlich des Mieresch von den Ungarn unter der Leitung von Bogåt (Stammesverbund Gyula) erobert.
Zur Sicherung der Grenzgebiete wurden HilfsvĂślker in diesen angesiedelt. Die wichtigste Gruppe waren die Szekler (SzĂŠkely; szĂŠk = âStuhlâ). Ebenso wurden sog. âVerhauzonenâ angelegt (ungarisch GyepĹą). Dieser 10 bis 40 km breite Grenzstreifen wurde absichtlich wĂźst gelassen und war mit dichtem GestrĂźpp bewachsen, um feindlichen Reiterheeren den Zugang zu versperren oder zu erschweren. Die Schwachstellen wurden zusätzlich mit Erdburgen, die Durchgänge durch Tore gesichert.
Die bis zu ihrer StaatsgrĂźndung im Jahre 1001 noch in Stammesverbänden lebenden Ungarn praktizierten nicht immer eine einheitliche Politik. Der von den ĂrpĂĄden gefĂźhrte Teil der Ungarn orientierte sich nach der Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg 955 gen Westen, andere â so zum Beispiel die Gyula im Gebiet Ăśstlich der TheiĂ (auch in SiebenbĂźrgen) â eher in Richtung Byzanz.
Anwerbung deutscher Siedler
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Hauptartikel
:
SiebenbĂźrger Sachsen
Unter KĂśnig GĂŠza II. (1141â1162) verlegte man die Grenze weiter nach Osten, vom Mieresch an den Alt; das Grenzland wurde nutzbar. Die ungarischsprachigen Szekler wurden ins heutige Szeklerland, im Osten SiebenbĂźrgens, umgesiedelt. Ab etwa 1147 begann die Besiedelung mit deutschen Siedlern, die hauptsächlich aus dem Mittelrhein- und Moselgebiet, Flandern und der Wallonie stammten. Die ersten 13 Orte wurden in der Hermannstädter Gegend gegrĂźndet. Die Siedler sollten die Gebiete bevĂślkern, die Grenzen gegen Einfälle aus dem Osten fĂźr Ungarn und Europa sichern und die Wirtschaft beleben.
Im Verlaufe des 12. und 13. Jahrhunderts verstärkte sich die Siedlungstätigkeit durch Binnenkolonisation und wohl auch durch weitere Zuzßge aus dem Maas-Mosel-Raum, Flandern und dem Gebiet der damaligen Erzbistßmer KÜln, Trier und Lßttich. In Binnenkolonisation wurden das NÜsnerland in Nordsiebenbßrgen, das Gebiet der Zwei Stßhle und das Burzenland erschlossen.
Die Bezeichnung âSachsenâ (SiebenbĂźrger Sachsen) entstammt vermutlich dem lateinischen Stereotyp jener Zeit Saxones fĂźr westliche (Ăźberwiegend deutsche) Siedler. Sie Ăźbernahmen diese rechtliche Eigenbezeichnung danach selbst.
Die deutschen Bauern und Handwerker genossen mehrheitlich die Privilegien einer Rechtsvergabe des ungarischen KĂśnigs Andreas II. von 1224 (Goldener Freibrief, lateinisch Andreanum, ungarisch Aranybulla). Dieser Freibrief ist das weitreichendste und am besten ausgearbeitete Statut, welches deutschen Siedlern in Osteuropa je gewährt wurde. Die Sonderrechte galten auf dem sogenannten KĂśnigsboden, welchen sie besiedelt hatten, und wurden ihnen in den folgenden Jahrhunderten immer wieder urkundlich bestätigt und erweitert. Die Siedler grĂźndeten die bis heute wichtigsten Städte SiebenbĂźrgens: Hermannstadt, Kronstadt, Klausenburg, MĂźhlbach, SchäĂburg, Mediasch und Bistritz sowie viele DĂśrfer und Marktflecken in drei geschlossenen, aber nicht zusammenhängenden Gebieten, insgesamt ca. 270 Ortschaften.
Weitere Einwanderungswellen fanden nach der Gegenreformation statt, da zu dieser Zeit in SiebenbĂźrgen Religionsfreiheit galt. Durch die sogenannte Transmigration kamen Protestanten aus verschiedenen Teilen des damaligen Erzherzogtums Ăsterreich nach SiebenbĂźrgen, die dort als Landler angesiedelt wurden (siehe unten: 18. Jahrhundert). Zwischen 1621/22 und 1767 siedelten sich auch grĂśĂere Gruppen der aus der radikal-reformatorischen Täuferbewegung kommenden Hutterer in SiebenbĂźrgen an. Ein Zentrum der hutterischen Bewegung in SiebenbĂźrgen bildete dabei die Region um Unterwintz.cite-ref-9[9]
Als Beispiel fĂźr nicht konfessionell begrĂźndete Immigrationen seien die Durlacher genannt. Dabei handelte es sich um auswanderungswillige Menschen aus Teilen der damaligen Markgrafschaft Baden-Durlach, vor allem aus der Gegend von Emmendingen und dem Markgräflerland. Die Auswanderung wurde dabei nur armen und kinderreichen Untertanen erlaubt, jedoch nicht den begĂźterten.cite-ref-10[10] Die Durlacher haben sich damals unter anderem in MĂźhlbach niedergelassen, woran eine âDurlacher Vorstadtâ und eine âDurlacher Gasseâ erinnerte. Um 1770 wanderten zahlreiche Menschen aus dem Hanauerland nach SiebenbĂźrgen aus. Die letzte groĂe Zuwanderungswelle aus SĂźdwestdeutschland nach SiebenbĂźrgen fand zwischen 1845 und 1848 statt, als 1500 bis 1800 BĂźrger aus verschiedenen Gemeinden des KĂśnigreichs WĂźrttemberg emigrierten.cite-ref-11[11]
Manche dieser Zuwanderer blieben als kulturell eigenständige Gruppen bestehen und vermischten sich zunächst kaum mit den ansässigen Siebenbßrger Sachsen und Ungarn. So erhielten die Durlacher und Hanauer in Mßhlbach einen eigenen Vogt, einen eigenen Richter und eine eigene Schule mit Schulmeister.cite-ref-12[12]
Deutscher Orden
Zwischen 1211 und 1225 war auch der Deutsche Ritterorden gegenwärtig, den der ungarische KÜnig Andreas II. zum Schutz vor den Kumanen im Burzenland ins Land gerufen hatte. Der Orden besiedelte sein Gebiet mit deutschen Siedlern. Als die Ritter, von Papst und Hochmeister bestärkt, versuchten, einen eigenen Staat zu errichten, wurden sie vertrieben und das Burzenland dem KÜnigsboden angeschlossen.
Staatsform und Nationen
Die Region SiebenbĂźrgen entwickelte sich als Teil des mittelalterlichen KĂśnigreichs Ungarn. Der Adel mit seinen sieben Komitaten bildete eine Ständeversammlung unter der Leitung eines Woiwoden (Vajda). Die beiden anderen GroĂregionen des Landes waren der KĂśnigsboden (âSieben StĂźhleâ: Broos, MĂźhlbach, ReuĂmarkt, Leschkirch, Hermannstadt, Schenk, SchäĂburg, Reps; später auch die Zwei StĂźhle Mediasch und Schelk und die Distrikte NĂśsnerland, Burzenland) sowie die sieben SzeklerstĂźhle.
Die Bewohner des KĂśnigsbodens waren mehrheitlich die aus den deutschen Ländern gerufenen Bauern, Handwerker, Händler sowie auch einige Adlige, die jedoch nie eine tragende Rolle spielten und schlieĂlich im Volk aufgingen.
Die Siebenbßrger Sachsen auf dem KÜnigsboden genossen de facto eine fast absolute Unabhängigkeit, so hatten sie eine eigene Gerichtsbarkeit (Der Sachsen in Sybenbßrgen STATUTA oder Eygenlandrecht) sowie eine eigene politische Vertretung, Nationsuniversität genannt.
Generell gab es im mittelalterlichen Siebenbßrgen nur Vertretungen der einzelnen Nationen, die Stände. Diese repräsentierten die Interessen der ungarischen Adligen, der Siebenbßrger Sachsen, der Szekler und zunächst auch der Rumänen (Universitas Valachorum). 1437 wurde jedoch im Rahmen der Tßrkenabwehr die Unio Trium Nationum ausgerufen, welche die Allianz und alleinige politische Berechtigung der Stände der ungarischen Adligen, der Sachsen und der Szekler bekräftigte und die Rumänen somit ausschloss.
Die Vertreter der drei anerkannten Nationen trafen sich auf Landtagen, die fast ausnahmslos in den deutschen Städten stattfanden, und verhandelten dort ßber das gemeinsame Vorgehen. Die meisten Landtage fanden in Mediasch statt, da es im Zentrum Siebenbßrgens liegt und sich von der westlichsten, Üstlichsten und nÜrdlichsten Ecke des KÜnigsbodens etwa gleich weit entfernt befindet.
Die Rumänen wurden dagegen vom politischen und sozialen Leben ausgeschlossen: Nach 1437 hatten sie keine Vertretung bzw. Mitspracherecht mehr. Verfassungsrechtlich galten sie bis ins 19. Jahrhundert lediglich als geduldet und wurden gezielt ausgegrenzt, zum Beispiel durften sie sich in den deutschen Städten weder niederlassen noch dort Häuser erwerben (wiewohl das auch allen anderen Nationalitäten auĂer den Sachsen eigentlich verboten war) noch den dortigen ZĂźnften beitreten. So heiĂt es beispielsweise in einer alten Zunftordnung aus SchäĂburg: âeyn gesell soll seyn ehrbar, fromm vnd von teutscher artâ. Wer nicht teutsch war, dem blieb im mittelalterlichen Sybenbuergen jeglicher Zugang zum Handel und Wandel der aufstrebenden Sachsenstädte verwehrt, welche damals die einzigen urbanen Zentren bildeten.
16. und 17. Jahrhundert
Als das ungarische Heer am 29. August 1526 in der Schlacht von MohĂĄcs von SĂźleyman I. vernichtend geschlagen worden war, begann eine fast 200-jährige Phase ständiger Bedrohungen fĂźr das Land. Durch das tĂźrkische Vordringen in Ungarn (1526â1686) wurde besonders Zentralungarn verwĂźstet. Mehr als hunderttausend Gefangene wurden dabei ins Osmanische Reich verschleppt.
Ungarn zerbrach schlieĂlich in drei Teile. Der grĂśĂte Teil Ungarns kam unter tĂźrkische Herrschaft, wobei die noch nicht eroberten Gebiete entweder unter habsburgische Herrschaft gerieten (darunter der Westen Oberungarns oder KĂśnigliches Ungarn) oder von Ungarn getrennt und als untertäniges FĂźrstentum SiebenbĂźrgen (ungarisch: ErdĂŠlyi FejedelemsĂŠg) 1541 unter die Oberhoheit des Osmanischen Reiches gestellt wurden.
SĂźleyman I. schloss bereits 1528 mit Johann ZĂĄpolya einen Friedensvertrag, in dem er auf die Schwächung des Habsburger Reiches durch das spätere FĂźrstentum SiebenbĂźrgen setzte. Bis Ende des 17. Jahrhunderts blieb SiebenbĂźrgen ein Vasallenstaat der Hohen Pforte. Dies bedeutete innenpolitisch zwar Freiheit, auĂenpolitisch jedoch tĂźrkische Kontrolle, Billigung des durch die Stände (ungarisch rend, Plural rendek) gewählten FĂźrsten durch die Hohe Pforte sowie jährliche Tributleistungen. Jedoch kam es genau wie vorher zu osmanischen Ăbergriffen und PlĂźnderungszĂźgen in das Gebiet der Sieben StĂźhle und auch darĂźber hinaus, bei denen sich die tĂźrkische Truppe der AkÄąncÄą als Renner und Brenner betätigten und VerwĂźstung, Mord und Menschenraub durchfĂźhrten. Trotz der tĂźrkischen Oberhoheit blieb SiebenbĂźrgen weiterhin ein christliches Land, in dem nie auch nur eine einzige Moschee errichtet wurde. Mit dem 1568 vom siebenbĂźrgischen Landtag beschlossenen Edikt von Torda wurde erstmals die Religionsfreiheit verankert und Katholiken, Reformierte, Lutheraner und Unitarier gleichermaĂen rechtlich anerkannt.
Während der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts dominierten in SiebenbĂźrgen Hitzeperioden und DĂźrren, während der zweiten Hälfte starke Niederschläge und Ăberschwemmungen. Beide gelten als Folgen der Kleinen Eiszeit. Es gab Ernteausfälle, PestausbrĂźche, jahrzehntelange HungersnĂśte und Heuschreckenplagen.cite-ref-13[13]
Das 17. Jahrhundert war fĂźr SiebenbĂźrgen als soziales und wirtschaftliches Gebilde eine Zeit groĂer Umwälzungen und ständiger Bedrohungen von auĂen und innen. Die ungarischen Magnaten in SiebenbĂźrgen verlegten sich auf die Strategie, sich je nach Situation an die eine oder andere GroĂmacht anzulehnen und dabei zu versuchen, ihre eigene Unabhängigkeit zu bewahren. Die BĂĄthory-Familie zum Beispiel, die nach dem Tod Johann Sigismund ZĂĄpolyas 1571 an die Macht kam, stellte die FĂźrsten von SiebenbĂźrgen unter osmanischer und kurzzeitig habsburgischer Oberherrschaft bis 1602. Aufgrund der prekären politischen Konstellation unterschieden sich die politisch-militärischen Interessen der siebenbĂźrgischen FĂźrsten von denen des KĂśniglichen Ungarns in dieser Zeit fundamental. Die FĂźrsten Gabriel Bethlen und Georg I. RĂĄkĂłczi fĂźhrten zum Teil sogar regelrechte FeldzĂźge gegen die habsburgischen KĂśnige auf dem ungarischen Thron.
Die FĂźrsten â allen voran Gabriel BĂĄthory â und die TĂźrkeneinfälle quälten das Volk ohne Unterlass. KriegszĂźge, PlĂźnderungen und innere Unruhen verwĂźsteten das Land. Seuchen, HungersnĂśte und die tĂźrkischen BeutezĂźge, bei denen jedes Mal tausende Gefangene gemacht wurden, dezimierten die BevĂślkerung. Horrende Steuern, Tribute an die TĂźrken, Einquartierung und Versorgung der durchziehenden Heere drangsalierten die Bewohner zusätzlich. Dazu waren die Nationen (siehe Sächsische Nationsuniversität in SiebenbĂźrgen) zerstritten, der Regierungsapparat versank in Korruption und so wurde das FĂźrstentum zum Spielball der Mächtigen.
Im Jahre 1610 rief FĂźrst BĂĄthory den Landtag in Hermannstadt ein. Er zog mit einem Heer vor der festen Stadt auf und gelangte durch eine List in den Besitz der SchlĂźssel fĂźr die Stadttore. Daraufhin klagte er die BĂźrger des Landesverrats an, erpresste ein hohes LĂśsegeld, lieĂ die Hauptstadt plĂźndern, die Waffen der BĂźrger auf dem GroĂen Ring einsammeln und jagte die Bewohner aus der Stadt. Von Hermannstadt aus begann er einen Raub- und VerwĂźstungszug durch den KĂśnigsboden, der schlieĂlich erst mit seiner Ermordung endete.
Nach dem Sieg Ăźber die Osmanen bei der zweiten Wiener TĂźrkenbelagerung von 1683 versuchte SiebenbĂźrgen vergeblich, sich des wachsenden Einflusses Ăsterreichs zu erwehren. Die habsburgische Herrschaft etablierte sich in Etappen: 1686 und 1687 war der vom Osmanischen Reich 1661 eingesetzte FĂźrst Michael I. Apafi auf Grund des Vordringens der Ăśsterreichischen Truppen gezwungen, sich mit Habsburg zu arrangieren und in Verträgen mit Kaiser Leopold I. die Oberhoheit des Kaisers in seiner Eigenschaft als KĂśnig von Ungarn anzuerkennen; 1688 wurde die Vereinbarung vom SiebenbĂźrgischen Landtag bestätigt. 1690 starb Apafi. Am 4. Dezember 1691 wurde das Leopoldinische Diplom erlassen, der Grundvertrag des Landes mit dem Haus Ăsterreich. 1697 entsagte der unter Leopolds I. Vormundschaft seit 1692 als FĂźrst amtierende 21-jährige Sohn Apafis, Michael II. Apafi, dem FĂźrstentum gegen eine Entschädigung. 1699 wurde die ZugehĂśrigkeit SiebenbĂźrgens zu Ăsterreich vom Osmanischen Reich im Frieden von Karlowitz anerkannt.cite-ref-14[14]
18. Jahrhundert
Mit dem Frieden von Sathmar wurde 1711 die Ăśsterreichische Kontrolle Ăźber ganz Ungarn und SiebenbĂźrgen endgĂźltig hergestellt. SiebenbĂźrgen, das vom KĂśnigreich Ungarn eigenständig blieb, wurde nun unter der Aufsicht des Wiener Hofes von so genannten Gubernatoren verwaltet. Die Proklamation des GroĂfĂźrstentums SiebenbĂźrgen 1765 und die Umwandlung in ein Ăśsterreichisches Kronland waren Formalakte. Maria Theresia und ihr seit 1765 mitregierender Sohn Joseph II. waren bestrebt, ihr Herrschaftsgebiet einheitlich zu verwalten, und richteten dazu eine Regierung in Wien ein, die sich Ăźber bis dahin geltend gemachte Sonderregelungen einzelner Kronländer hinwegsetzte. Durch eine Urkunde Maria Theresias vom 2. November 1775 wurde SiebenbĂźrgen weitgehend autonom und von eigenen FĂźrsten nach eigenen Gesetzen regiert.cite-ref-15[15]
Ab 1733 wurde die Volksgruppe der sogenannten SiebenbĂźrger Landler in SĂźdsiebenbĂźrgen angesiedelt. Sie wurde unter Karl VI. und Maria Theresia nach SiebenbĂźrgen zwangsdeportiert. Da in den Ăśsterreichischen Erblanden der evangelische Glaube verboten war, einzelne Ăźberzeugte Protestantengruppen (Kryptoprotestanten) aus dem landesfĂźrstlichen Salzkammergut, dem Land ob der Enns (dem âLandlâ), der Steiermark und Kärnten aber dennoch nicht davon lassen wollten, verbannte man sie in den Ăśstlichsten Winkel des Habsburgerreiches. In einem Schreiben der SiebenbĂźrgischen Hofkanzlei heiĂt es dazu: âIhro Kayserliche Majestät [gemeint ist Maria Theresia] haben zu Absonderung dieser Leute das FĂźrstentum SiebenbĂźrgen aus der Ursach bestimmt, weil selbiges zur Abschneidung der Korrespondenz am weitesten entlegen an der Population Mangel leidet âŚâ In SiebenbĂźrgen, das damals noch an der Militärgrenze zum Osmanischen Reich lag, gab es mit den SiebenbĂźrger Sachsen ohnehin seit alters her Protestanten und es galt allgemeine Toleranz. DarĂźber hinaus gab es auf KĂśnigsboden in den siebenbĂźrgisch-sächsischen DĂśrfern auch viele verwaiste Hofstellen. Unter der beschĂśnigenden Bezeichnung âTransmigrationâ wurden die Landler in mehreren SchĂźben zwischen 1734 und 1776 in Ulmer Schachteln Ăźber die Donau nach SiebenbĂźrgen verbracht.
In dem durch die TĂźrkenkriege verheerten und entvĂślkerten Unterwald sowie der Hermannstädter Gegend durften sich die sog. âExulantenâ in mehreren DĂśrfern inmitten der schon seit Jahrhunderten hier lebenden SiebenbĂźrger Sachsen niederlassen. Nur in den drei DĂśrfern Neppendorf, GroĂau und GroĂpold konnten sie sich jedoch auf Dauer als eigene Gruppierung erhalten.
â
Hauptartikel
:
SiebenbĂźrger Landler
Die Rumänen stellten inzwischen die Mehrheit der BevĂślkerung SiebenbĂźrgens. Politische Rechte besaĂen sie nicht. Insbesondere diejenigen unter ihnen, die als Leibeigene unter der Herrschaft ungarischer Adliger auf Komitatsboden lebten, befanden sich zudem in sehr schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen. Die Spannungen entluden sich 1784 in einem groĂen Bauernaufstand unter Horea. 1791 baten die Rumänen Leopold II. auf dem Landtag zu Klausenburg im Supplex Libellius Valachorum zum wiederholten Male um Aufnahme als vierte staatstragende âNatioâ SiebenbĂźrgens (neben dem ungarischen Adel, den Szeklern und den SiebenbĂźrger Sachsen) und auĂerdem um weiterreichende politische Anerkennung. Diese Forderungen wurden ihnen jedoch von den drei anderen Nationen im Landtag versagt.
19. Jahrhundert
Im Rahmen der Revolutionen von 1848 gegen die Habsburger Herrschaft proklamierten die ungarischen Aufständischen unter anderem die Wiedervereinigung SiebenbĂźrgens mit Ungarn, eine Eigenständigkeit des KĂśnigreichs Ungarn von Wien, die Abschaffung der Leibeigenschaft und vieles mehr (vgl. Ungarische Revolution 1848/1849 und Rumänische Revolution von 1848). Ăsterreich konnte das ungarische Streben nach Selbstständigkeit jedoch mit russischem Beistand 1849 niederschlagen. Die folgenden fĂźnf Jahre (1849â1854) stand SiebenbĂźrgen unter Ăśsterreichischer Militärverwaltung.cite-ref-16[16] Als eines der wenigen Ergebnisse der Revolution blieb die Abschaffung der Leibeigenschaft im gesamten Reich wie auch in SiebenbĂźrgen in Kraft.
1866 entschied sich der magyarisch dominierte Landtag (zum Nachteil der anderen Nationalitäten) fßr die Union mit Ungarn, die (in Hinblick auf die Ausgleichsverhandlungen des Wiener Hofes mit Ungarn) mit kÜniglichem Reskript vom Januar 1867 vollzogen wurde; damit war der autonome Status Siebenbßrgens, der mehr als 700 Jahre bestanden hatte, aufgehoben. Mit diesem Akt wurden die Selbstverwaltung der Siebenbßrger Sachsen, die Nationsuniversität und die damit verbundenen alten Rechte abgeschafft, der KÜnigsboden wurde aufgehoben. Gleiches galt fßr die besonderen Rechte der Szekler.
Im Februar und März 1867 kam es zum Ausgleich und damit zur Etablierung der Doppelmonarchie Ăsterreich-Ungarn. SiebenbĂźrgen wurde als Bestandteil der ungarischen Reichshälfte bestätigt.
Im nun innenpolitisch selbstständigen Ungarn war das ungarische Staatsvolk jedoch eine (wenn auch groĂe) Minderheit, so dass die kĂśnigliche Regierung in Budapest das Zerbrechen der staatlichen Integrität befĂźrchtete und die ausschlieĂliche Verwendung der ungarischen Sprache im gesamten Ăśffentlichen Leben festschrieb, was zu Konflikten mit den nichtungarischen Teilen der BevĂślkerung fĂźhrte. Die SiebenbĂźrger Sachsen waren jedoch in der Lage, sich durch ihre konfessionellen Schulen sowie eine Vielzahl von Vereinen und Stiftungen â besonders die Stiftung Nationsuniversität â diesen Zwängen weitestgehend zu entziehen. Andere Volksgruppen wie die Sathmarer Schwaben waren in dieser Hinsicht weit weniger erfolgreich. Die Rumänen leisteten aufgrund ihrer groĂen Anzahl und der Nähe zum KĂśnigreich Rumänien gegen die Magyarisierung Widerstand und sahen sich von den regierenden Ungarn systematisch und auf vielen Ebenen benachteiligt.
20. und 21. Jahrhundert
1907 wurde in SÄrmÄČel (heute eine Katastralgemeinde der Kleinstadt SÄrmaČu) beim SalzschĂźrfen Erdgas entdeckt, und 1909 wurden die ersten BohrtĂźrme zur ErdgasfĂśrderung aufgestellt. In den Jahren danach wurden weitere Gasfelder um MediaČ herum angebohrt und 1914 die erste Erdgasleitung in Europa in Betrieb genommen. Zwecks effizienter Prospektion und FĂśrderung des Methangases in SiebenbĂźrgen wurde 1915 ein Abkommen zwischen dem Finanzministerium Ungarns und der Deutschen Bank unterzeichnet, aufgrund dessen dann die Ungarische Methangas-Gesellschaft gegrĂźndet wurde. Die Erdgasvorkommen fĂźhrten zur rasanten Industrieentwicklung von MediaČ und CopČa MicÄ, in deren Umgebung sich die meisten Erdgas-Sonden befanden. Das Methangas wurde als Rohstoff in der Glasherstellung und der chemischen Industrie eingesetzt; es diente auch zur Beleuchtung und als Kraftstoff fĂźr Motoren.cite-ref-17[17]
Nach der Niederlage Ăsterreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg versammelten sich am 1. Dezember 1918 etwa 100.000 Rumänen in Alba Iulia (Karlsburg) und proklamierten die Vereinigung aller Rumänen aus SiebenbĂźrgen, dem Banat, dem Kreischgebiet und der MaramureČ mit dem rumänischen Altreich. Einige dieser Regionen wurden zu Ăźber 90 Prozent von Ungarn bewohnt (zum Beispiel Szeklerland, Partium mit GroĂwardein, die Region Sathmar), andere mehrheitlich von SiebenbĂźrger Sachsen (hier zum Beispiel Hermannstädter Gegend, Weinland um MediaČ, Burzenland, NĂśsnerland).
Die SiebenbĂźrger Sachsen begrĂźĂten in der MediaČer Anschlusserklärung im Februar 1919 die in Alba Iulia gefassten BeschlĂźsse, in denen den SiebenbĂźrger Sachsen umfangreiche Minderheitenrechte zugesichert wurden, und den Anschluss an Rumänien. Auf dem Sachsentag in SchäĂburg wurden die Erwartungen an den neuen rumänischen Einheitsstaat formuliert, der diese jedoch weitgehend enttäuschte.cite-ref-18[18]
Die Ăbernahme SiebenbĂźrgens durch Rumänien wurde 1920 im Vertrag von Trianon festgeschrieben. Die rumänische Verwaltung agierte nun Ăźberall im Lande nach der Logik eines zentral geleiteten Nationalstaates, ebenso wie zuvor der ungarische Staat. Das auf Partikularismus basierende Selbstverständnis der vielen SiebenbĂźrger Ethnien (Rumänen, Szekler, SiebenbĂźrger Sachsen, Armenier, Juden) wurde dadurch stark beeinträchtigt. Zwar wurden den Minderheiten theoretisch weitergehende Rechte eingeräumt als während der ungarischen Herrschaft; diese fanden in der Praxis jedoch nicht immer Anwendung.
Siehe auch
:
Sächsische Nationsuniversität in Siebenbßrgen
Die Volksgruppen, die jahrhundertelang politisch, wirtschaftlich und kulturell dominiert hatten, verloren nun zugunsten der rumänischen MehrheitsbevĂślkerung ihre historische Vormachtstellung. Die MaĂnahmen (u. a. Enteignungen, Konfiszierungen, Entlassungen, Diskriminierung und das AuflĂśsen von bzw. Herausdrängen aus Institutionen) durch den rumänischen Staat und Ăbergriffe gegen die ungarische BevĂślkerungsgruppe zielten auf eine totale Kontrolle Ăźber SiebenbĂźrgen. Die Betroffenen nahmen diese Politik als Affront, Unrecht und Marginalisierungs- bzw. Assimilierungsversuch wahr.
Die Situation veranlasste nicht wenige Magyaren, in den neuen, kleineren ungarischen Staat auszuwandern. Gleichzeitig fand in der Zwischenkriegszeit eine gezielte Ansiedlung ethnischer Rumänen aus dem Altreich (Regat) in Siebenbßrgen statt. Diese Politik wurde nach dem Zweiten Weltkrieg massiv fortgesetzt und fßhrte in fast allen Kreisen Siebenbßrgens zur Umkehrung der alten Mehrheitsverhältnisse in vormals mehrheitlich ungarisch oder deutsch bevÜlkerten Regionen zu Gunsten ethnischer Rumänen. Ausnahmen bilden bis heute die Szeklerkreise Harghita und Covasna, in denen die ethnischen Ungarn noch ßber drei Viertel der BevÜlkerung stellen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde 1940 im so genannten Zweiten Wiener Schiedsspruch unter der Regie des Deutschen Reiches ein sichelfĂśrmiger Abschnitt längs der Nord- und Nordostgrenze SiebenbĂźrgens, in dem etwa gleich viele Ungarn und Rumänen lebten, an Ungarn Ăźbertragen. Das Ăźberwiegend von Rumänen und SiebenbĂźrger Sachsen bewohnte sĂźdliche SiebenbĂźrgen verblieb bei Rumänien. Anlässlich der Teilung fanden auch BevĂślkerungsbewegungen statt. Ende 1944 kam das abgetretene Territorium â nach dem Seitenwechsel Rumäniens zur Sowjetunion â wieder unter rumänische Kontrolle. Die meisten SiebenbĂźrger Sachsen aus Nord-SiebenbĂźrgen flĂźchteten nach dem Kollabieren der deutschen Front nach Ăsterreich oder Deutschland. Es kam von Kriegsende 1945 an in ganz SiebenbĂźrgen zu Ăbergriffen gegen die deutsche und die ungarische BevĂślkerung, die mehrere Jahre anhielten.
Die im Vertrag von Paris 1947 festgelegten Grenzen waren hinsichtlich SiebenbĂźrgens und Nordwest-Rumäniens identisch mit denen von 1920. Die groĂe Mehrheit der SiebenbĂźrger Sachsen wanderte seit den 1970er Jahren und in einem groĂen Schub ab 1990 vor allem nach Deutschland aus, aber auch nach Ăsterreich.
Ab 1989 ist das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) politisch aktiv und konnte, primär auf kommunaler Ebene, einige Erfolge erzielen. Von Dezember 2014 bis Februar 2025 war der Siebenbßrger Sachse Klaus Johannis, ein Mitglied des DFDR, Präsident Rumäniens.cite-ref-19[19]
Wappen
Blasonierung des Wappens:
Der Schild, geteilt durch einen schmalen roten Querbalken, oben in Blau ein wachsender schwarzer Adler mit goldenem Schnabel und roter Zunge, begleitet von einer goldenen Sonne und silbernem Mond, unten in Gold sieben TĂźrme (4:3) gestellt. Auf dem Wappenschild der GroĂfĂźrstenhut.
Die Bestandteile dieses Wappens bilden zugleich die Siegel und Wappen der drei ständischen Nationen Siebenbßrgens, nämlich die Magyaren, die Szekler und die Siebenbßrger Sachsen.
Das Wappen von SiebenbĂźrgen besteht aus einem Schild, welches durch einen roten, horizontalen Balken in zwei gleich groĂe Felder unterteilt ist. Im oberen Feld befindet sich ein schwarzer Adler auf blauem Hintergrund. Er repräsentiert die Magyaren (Ungarische Nation). Links und rechts des Adlers befinden sich ein weiĂer Mond und eine gelbe Sonne, welche die Szekler (Szekler Nation) symbolisieren. Im unteren Feld des Schildes befinden sich sieben rote Burgen auf gelbem Hintergrund, welche die SiebenbĂźrger Sachsen repräsentieren (Sächsische Nation).
Auffallend bei diesem Wappen ist, dass es nicht fĂźr alle Ethnien SiebenbĂźrgens ein Symbol enthält. Als Beispiel waren die Rumänen SiebenbĂźrgens trotz ihrer nicht vernachlässigbaren Anzahl im rechtlichen Sinne keine ständische Nation und hatten also nicht das Recht, ein Siegel zu besitzen. Die Rumänen und die verschiedenen ethnischen Minderheiten SiebenbĂźrgens (u. a. Armenier, Juden, Roma) besaĂen zu der Zeit keine politischen Rechte.
BevĂślkerung
Volksgruppen
Um 1930 hatte Siebenbßrgen, im engeren Sinne, ca. 2,7 Millionen Einwohner. Davon waren 56,4 Prozent Rumänen, 23 Prozent Magyaren in Rumänien (Ungarn) und 9,4 Prozent Deutsche. Als weitere Minderheiten sind noch Roma, Ukrainer, Serben, Kroaten, Slowaken, Armenier und Juden erwähnenswert. Die letzten beiden Gruppen sind jedoch heutzutage beinahe vÜllig verschwunden.cite-ref-20[20]
| Jahr | Total | Rumänen | Ungarn | Deutsche | Roma | Ukrainer | Serben | Slowaken |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1869 | 4.224.436 | 59,0 % | 24,9 % | 11,9 % | 1,3 % | 0,4 % | 1,1 % | 0,5 % |
| 1880 | 4.032.851 | 57,0 % | 25,9 % | 12,5 % | 1,5 % | 0,3 % | 1,3 % | 0,6 % |
| 1890 | 4.429.564 | 56,0 % | 27,1 % | 12,5 % | 1,4 % | 0,3 % | 1,1 % | 0,6 % |
| 1900 | 4.840.722 | 55,2 % | 29,4 % | 11,9 % | 0,6 % | 0,4 % | 1,0 % | 0,6 % |
| 1910 | 5.262.495 | 53,8 % | 31,6 % | 10,7 % | 1,2 % | 0,4 % | 1,0 % | 0,6 % |
| 1919 | 5.259.918 | 57,1 % | 26,5 % | 0 9,8 % | â | â | â | â |
| 1920 | 5.208.345 | 57,3 % | 25,5 % | 10,6 % | â | â | â | â |
| 1930 | 5.114.214 | 58,3 % | 26,7 % | 0 9,7 % | 0,8 % | 0,4 % | 0,8 % | 0,7 % |
| 1941 | 5.548.363 | 55,9 % | 29,5 % | 0 9,0 % | â | â | â | â |
| 1948 | 5.761.127 | 65,1 % | 25,7 % | 0 5,8 % | â | â | â | â |
| 1956 | 6.232.312 | 65,5 % | 25,9 % | 0 6,0 % | 0,6 % | 0,5 % | 0,7 % | 0,3 % |
| 1966 | 6.736.046 | 68,0 % | 24,2 % | 0 5,6 % | 0,5 % | 0,5 % | 0,6 % | 0,3 % |
| 1977 | 7.500.229 | 69,4 % | 22,6 % | 0 4,6 % | 1,6 % | 0,6 % | 0,4 % | 0,3 % |
| 1992 | 7.723.313 | 75,3 % | 21,0 % | 0 1,2 % | 1,1 % | 0,6 % | 0,4 % | 0,2 % |
| 2011 | 6.789.250 | 70,6 % | 17,9 % | 0 0,4 % | 3,9 % | 0,6 % | â | â |
Bei der Volkszählung 2002 hatte Siebenbßrgen eine Einwohnerzahl von 7.221.733, davon 74,69 Prozent Rumänen, 19,60 Prozent Ungarn, 3,39 Prozent Roma und 0,73 Prozent Deutsche (ca. 60.000).
Von den etwa 60.000 Deutschen in Rumänien stellen die Siebenbßrger Sachsen heute nur noch ca. 14.000. Ihre Auswanderung ist zwar inzwischen verebbt, jedoch ist die verbliebene deutsche BevÜlkerung so stark ßberaltert, dass ihre Zahl durch hohe Sterbeßberschßsse immer weiter schrumpft.
Religion
Diese Glaubensrichtungen sind hauptsächlich in Siebenbßrgen vertreten:
⢠Protestantische Kirchen:
⢠Lutheraner (Ungarn, Deutsche und Slowaken), Evangelisch-Lutherische Kirche in Rumänien (vor allem ungarischsprachig) und Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses (deutschsprachig). Die deutschsprachigen Lutheraner werden mit dem auch in Ăsterreich Ăźblichen Begriff Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses bezeichnet.
⢠Unitarier (Ungarn/Szekler), Unitarische Kirche Siebenbßrgen
Die meisten AngehĂśrigen der protestantischen und der katholischen Kirchen sind deutscher bzw. ungarischer Abstammung. Es existieren zudem einige kleine jĂźdische Gemeinden. Stark vertreten sind zudem diverse Freikirchen, wie die Pfingstbewegung, die Baptisten, die Adventisten und die Zeugen Jehovas, die von den anderen Gruppen pauschal als âBekehrteâ (rumänisch: pocÄiČi) bezeichnet werden und durch UnterstĂźtzung aus Deutschland und den USA seit dem Ende des Kommunismus starken Zuwachs verzeichnen. Die radikal-reformatorischen Hutterer sowie die aus dem Unitarismus entstandenen Sabbatarier sind heute nicht mehr in SiebenbĂźrgen vertreten.
Die wichtigsten Wallfahrtsorte in SiebenbĂźrgen sind Čumuleu Ciuc (ungarisch CsĂksomlyĂł, Franziskanerkloster), Nicula (Basilianerkloster, seit 1948 von der rumänisch-orthodoxen Kirche benutzt) und das Kloster SâmbÄta de Sus (rumänisch-orthodox).
Orgeln
In den Kirchen SiebenbĂźrgens haben sich mehr als 1500cite-ref-t-rk-21-0[21] Orgeln erhalten, vom kleinen Orgelpositiv bis hin zu repräsentativen Instrumenten mit mehreren tausend Pfeifen. Vor allem in den evangelisch-lutherischen Kirchen der Sachsen, doch auch im Gottesdienst der reformierten Kirche spielte der instrumental begleitete Gemeindegesang eine wichtige Rolle. Ăber Jahrhunderte hinweg bestand in SiebenbĂźrgen eine lebendige Orgelbau-Tradition. Im 19. und frĂźhen 20. Jahrhundert existierte eine Reihe regionaler Orgelwerkstätten. Nach 1945 kam der Orgelbau im kommunistisch beherrschten Rumänien fast vĂśllig zum Erliegen.cite-ref-t-rk-21-1[21] Um den Erhalt und die Restaurierung der SiebenbĂźrger Orgeln hat sich der Orgelbauer Hermann Binder verdient gemacht. 2007 wurde auf Initiative der Schweizer Orgelbauerin Barbara Dutli in Honigberg eine Orgelwerkstatt gegrĂźndet, die nach und nach erhaltene Orgeln restauriert und Orgelbauer ausbildet.cite-ref-22[22]
In einigen Stadtkirchen wie der Schwarzen Kirche in BraČov oder der Margarethenkirche in MediaČ kĂśnnen die restaurierten und gut erhaltenen Orgeln regelmäĂig erklingen. Dagegen sind in kleineren Dorfkirchen die Orgeln oft nicht mehr spielbar: Aufgrund der Auswanderung der siebenbĂźrgisch-sächsischen Gemeinden nach 1990 sind viele kleinere Dorfkirchen verwaist. Die Temperaturunterschiede in den ungeheizten Gebäuden, Nagetierbefall und mangelnde Wartung gefährden den Erhalt der Orgeln. Manche von ihnen wurden deshalb an zentrale Orte â wie die Kirchen grĂśĂerer Städte â verbracht. Teils restauriert, sind sie dort wieder spielbar, teils werden sie nur museal aufbewahrt.cite-ref-23[23]cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] BerĂźhmt sind die Orgeln der Schwarzen Kirche in Kronstadt, sowie die barocke Orgel der Margarethenkirche von Mediasch, erbaut 1755 von Johannes Hahn. Zu den groĂen Orgelbauern gehĂśren Johannes Prause (1755â1800) und Samuel Joseph Maetz (1760â1826). Wilhelm Georg Berger schrieb bedeutende Orgelwerke.
Siehe auch
:
Carl Hesse (Orgelbauer)
und
Carl August Buchholz (Orgelbauer)
KĂźche
Ein Grundnahrungsmittel der siebenbĂźrgischen KĂźche ist der Mais, der vor allem in den ländlichen Gebieten als aus Maismehl gekochter Brei (Palukes, Polenta, MÄmÄligÄ) zu vielen Gelegenheiten und allen Tageszeiten gegessen wird, teilweise mit Milch, als Auflauf mit Schafskäse oder als Beilage zu Fleisch, Kraut oder Gulasch.
Ein weiteres wichtiges Nahrungsmittel ist die Kartoffel, die vornehmlich als Pellkartoffel, gekocht als Sterz, gebraten als Bratkartoffeln oder KartoffelpĂźree bereitet wird. Auch typisch fĂźr die siebenbĂźrgische KĂźche ist ein dunkles, schweres Graubrot, das lange geknetet werden muss, äuĂerst sättigend ist und manchmal mit Kartoffeln angereichert wird. Es wird in groĂen, schweren Laiben gebacken (ab zwei Kilogramm, traditionell meist noch grĂśĂer) und häufig als Schmalzbrot mit Salz, Pfeffer und (FrĂźhlings-)Zwiebeln gegessen.
Originär unterscheiden sich die KĂźchen der drei alten Volksgruppen erheblich, haben sich Ăźber die Zeit aber in Teilen angeglichen. Kennzeichnend fĂźr die rumänisch-siebenbĂźrgische KĂźche sind beispielsweise saure Suppen (CiorbÄ), fĂźr die Ungarn scharfe WĂźrzen mit Paprika und KĂźmmel und fĂźr die SiebenbĂźrger Sachsen Fleischsuppen mit Fruchteinlage (Pflaumensuppe, Weinbeerensuppe, Rhabarbersuppe etc.) und Mehlspeisen.
Flora, Fauna und Landschaft
SiebenbĂźrgen weist eine sehr groĂe biologische Vielfalt auf. Speziell die Kulturlandschaften, auf denen traditionelle kleinskalige Landwirtschaft betrieben wird, gehĂśren zu den artenreichsten Gebieten in Europa. Besonders die extensiv genutzten Weiden und Heumahden sind reich an Insekten und Amphibien sowie an typischen WiesenvĂśgeln. Weiden und Laubwälder dominieren das Landschaftsbild. Wie in weiten Teilen SiebenbĂźrgens haben die Auswanderungswelle der deutschsprachigen Minderheit und der gesellschaftliche Umbruch nach der Wende zu Flächenstilllegungen gefĂźhrt. Auch dadurch kĂśnnten diese traditionelle Kulturlandschaft und ihre einzigartige Biodiversität verloren gehen, wenn die Landnutzung intensiviert wird.
Die Landschaftsvielfalt SiebenbĂźrgens ist europaweit einzigartig: hier gibt es ein Zusammenspiel von extensiv bewirtschafteten Flächen, âintaktenâ DĂśrfern und traditioneller Landwirtschaft, wie es in anderen Teilen Europas im 19. Jahrhundert existierte. Neben den reichen Blumenwiesen kommen auch WĂślfe und Bären in den relativ niedrigen Regionen SiebenbĂźrgens vor.cite-ref-27[27]
Naturschutz und nachhaltige Entwicklung
Der Bau von StraĂen und eine Intensivierung der Landwirtschaft werden auch in Transsilvanien mit EU-Agrarsubventionen gefĂśrdert und stellen eine Gefahr fĂźr zahlreiche Arten dar, speziell fĂźr Amphibien. StraĂen haben nach wissenschaftlichen Studien den grĂśĂten Einfluss auf ihre Populationen. Andere Faktoren wie GrĂśĂe der Teiche, Siedlungen, Ackerland, Weideland, Wald oder Feuchtgebiete wirkten sich deutlich geringer aus.
Der Erhalt des traditionellen, extensiven Landmanagements wird von einigen Wissenschaftlern als der Schlßsselfaktor zum Schutz der hohen Artenvielfalt angesehen. Eine zunehmend intensivere Landnutzungen und das Wachsen der Infrastruktur wird eine Zerstßckelung der Landschaft und aus Ükologischer Sicht einen generellen Qualitätsverlust der verbliebenen Lebensräume zur Folge haben.cite-ref-28[28]
PersĂśnlichkeiten
â
Hauptartikel
:
FĂźrstentum SiebenbĂźrgen
,
Gubernator von SiebenbĂźrgen
und
Samuel von Brukenthal
Schriftsteller
Nach Geburtsjahr geordnet
⢠Petrus Mederus (1602â1678), Dichter und Geistlicher
⢠Ion Budai-Deleanu (1760â1820), Schriftsteller, Historiker
⢠Ferenc KĂślcsey (1790â1838), Dichter und Verfasser der ungarischen Nationalhymne
⢠Zsigmond KemĂŠny (1814â1875), Schriftsteller und Journalist.
⢠JĂĄnos Arany (1817â1882), Dichter
⢠Ioan Slavici (1848â1925), Schriftsteller
⢠George CoČbuc (1866â1918), Schriftsteller, Dichter
⢠MiklĂłs BĂĄnffy (1873â1950), Schriftsteller und Politiker
⢠Endre Ady (1877â1919), Dichter
⢠Octavian Goga (1881â1938), Dichter, Politiker
⢠Liviu Rebreanu (1885â1944), Schriftsteller
⢠JĂłzsef NyĂrĹ (1889â1953), Schriftsteller und Priester
⢠SĂĄndor RemĂŠnyik (1890â1941), Dichter
⢠Lucian Blaga (1895â1961), Wissenschaftler und Diplomat
⢠Ăron TamĂĄsi (Geb.: JĂĄnos TamĂĄs) (1897â1966), ungarischer Schriftstellercite-ref-29[29]
⢠Emil Cioran (1911â1995), Philosoph
⢠Gertrud Stephani-Klein (1914â1995), Schriftstellerin
⢠JenĹ Dsida (1907â1938), ungarischer Dichtercite-ref-30[30]
⢠Georg Maurer (1907â1971), Lyriker und Ăbersetzer
⢠Albert Wass (1908â1998), Schriftsteller, Dichter
⢠Hans Bergel (1925â2022), Schriftsteller und Journalist
⢠Octavian Paler (1926â2007), Schriftsteller
⢠Oskar Pastior (1927â2006), Dichter
⢠Paul Schuster (1930â2004)
⢠Eginald Schlattner (* 1933), Dichter
⢠Dieter Schlesak (1934â2019), Schriftsteller
⢠Joachim Wittstock (* 1939), Schriftsteller
⢠Frieder Schuller (* 1942), Schriftsteller und Dokumentarfilmer
⢠Hellmut Seiler (* 1953), Satiriker und Ăbersetzer
⢠Dan DÄnilÄ (* 1954), Dichter
⢠Ursula Ackrill (* 1974), Schriftstellerin
⢠Iris Wolff (* 1977), Schriftstellerin
Bildende KĂźnstler
⢠Fritz Schullerus (1866â1898), Maler
⢠Eduard Morres (1884â1980), Maler, Kunsterzieher
⢠Hans Mattis-Teutsch (1884â1960), Maler, Bildhauer, Kunsttheoretiker
⢠Hermann Morres (1885â1971), Maler, Musiker, Kunstpädagoge
⢠Hans Hermann (1885â1980), Maler und Kunsterzieher
⢠Margarete Depner (1885â1970), Bildhauerin, Malerin
⢠Trude Schullerus (1889â1981), Malerin
⢠Henri Nouveau (Henrik Neugeboren) (1901â1959), Maler, Bildhauer, Komponist, Schriftsteller, Kunsttheoretiker
⢠Karl HĂźbner (1902â1981), Maler
⢠Harald MeschendĂśrfer (1909â1984), Maler, Kunstpädagoge
⢠Friedrich von BĂśmches (1916â2010), Maler und Fotograf
⢠Adelheid Goosch (* 1929), Malerin, Bildhauerin, Kunstpädagogin
⢠Juliana Fabritius-Dancu (1930â1986), Malerin und Kunsthistorikerin
Weitere PersĂśnlichkeiten
⢠Johannes Caioni (1629â1687), Komponist, Orgelbauer und Buchdrucker
⢠Samuel von Brukenthal (1721â1803), Gouverneur von SiebenbĂźrgen, Kunstsammler
⢠Lukas Joseph Marienburg (1770â1821), Historiker, Lehrer und Pfarrer
⢠Johann Martin Honigberger (1795â1869), Arzt, Apotheker und Orientforscher
⢠Stephan Ludwig Roth (1796â1849), Pfarrer, Schulreformator und Politiker
⢠Josef Haltrich (1822â1886), Lehrer, Volkskundler
⢠Franz Obert (1828â1908), Stadtpfarrer, Schriftsteller und Politiker.
⢠Carl Eduard Conrad (1830â1906), Politiker
⢠Eduard Gusbeth (1839â1921), Arzt und Medizinhistoriker
⢠Christian Friedrich Maurer (1847â1902), Historiker, Theaterautor und Gymnasialpädagoge
⢠Franz Karl Herfurth (1853â1922), Evangelischer Theologecite-ref-31[31]
⢠Arthur Arz von StrauĂenburg (1857â1935), letzter Generalstabschef der k.u.k. Armee
⢠Heinrich Siegmund (1867â1937), Arzt, Landeskonsistorialrat und Publizist
⢠Oswald Thomas (1882â1963), Astronom und Universitätsprofessor
⢠Fritz Klein (1888â1945), KZ-Arzt
⢠Albert Ziegler (1888â1946), Flugpionier
⢠Hermann Oberth (1894â1989), Physiker und Raumfahrtpionier
⢠Alfred Csallner (1895â1992), Pfarrer, ab 1936 Leiter der Landesarbeitsstelle fĂźr Statistik
⢠BrassaĂŻ (bĂźrgerlich Gyula HalĂĄsz) (1899â1984), Fotograf
⢠Samu von Borbely (1907â1984), Mathematikprofessor
⢠ErnĹ GrĂźnbaum (1908â1944/45), Maler des Kubismus und Expressionismus
⢠Arnold Graffi (1910â2006), Arzt an der CharitĂŠ in Berlin
⢠Richard Kepp (1912â1984), Gynäkologe und von 1965 bis 1966 Rektor der Justus-Liebig-Universität GieĂen
⢠Ernst Wagner (1921â1996), Verfasser landeskundlicher Werke zur Geschichte SiebenbĂźrgens und der SiebenbĂźrger Sachsen
⢠Helmut Plattner (1927â2012), Orgelvirtuose
⢠Peter Maffay (* 1949 als Peter Alexander Makkay), Sänger und Musiker
⢠Josef Kappl (* 1950), Musiker und Komponist
⢠Harald Roth (Historiker) (* 1965), Historiker
⢠Dietmar Daichendt (* 1967), Arzt, Hochschul- und Universitätsprofessor
⢠Wilhelm Schabel (* 1973), Hochschullehrer
⢠Hannes Unberath (1973â2013), Rechtswissenschaftler
⢠Ralph Gunesch (* 1983), ehm. FuĂballprofi und FuĂballtrainer
Orte
Einige grĂśĂere Städte in SiebenbĂźrgen:
⢠Cluj-Napoca (deutsch Klausenburg, ungarisch Kolozsvår)
⢠BraČov (deutsch Kronstadt, ungarisch BrassĂł)
⢠Hermannstadt (rumänisch Sibiu, ungarisch Nagyszeben)
⢠Târgu MureČ (deutsch Neumarkt am Mieresch, ungarisch MarosvĂĄsĂĄrhely)
⢠BistriČa (deutsch Bistritz, ungarisch Beszterce)
⢠Alba Iulia (deutsch Karlsburg, frĂźher WeiĂenburg, ungarisch GyulafehĂŠrvĂĄr)
⢠Deva (deutsch Diemrich, ungarisch DÊva)
⢠Hunedoara (deutsch Eisenmarkt, ungarisch Vajdahunyad)
⢠Turda (deutsch Thorenburg, ungarisch Torda)
⢠MediaČ (deutsch Mediasch, ungarisch Medgyes)
⢠SighiČoara (deutsch SchäĂburg, ungarisch SegesvĂĄr)
⢠Miercurea Ciuc (deutsch Szeklerburg, ungarisch CsĂkszereda)
⢠SebeČ (deutsch MĂźhlbach, ungarisch SzĂĄszsebes)
Weitere Orte siehe Kategorie:Ort in SiebenbĂźrgen
Siehe auch
Literatur
Gesamtdarstellungen zur Geschichte SiebenbĂźrgens und der SiebenbĂźrger Sachsen
In der Reihenfolge des Erscheinens
⢠Georg Daniel Teutsch, Friedrich Teutsch (Hrsg.): Geschichte der Siebenbßrger Sachsen fßr das sächsische Volk. Verlag Wilhelm Krafft, Hermannstadt
⢠Bd. 1: Von den ältesten Zeiten bis 1699. 1899.
⢠Bd. 2: 1700â1815: Von den Kuruzzenkriegen bis zur Zeit der Regulationen. 1907.
⢠Bd. 3: 1816â1868: Von der Zeit der Regulationen bis zur EinfĂźhrung des Dualismus. 1910.
⢠Bd. 4: 1868â1919: Unter dem Dualismus. 1926.
⢠Constantin C. Giurescu: Transylvania in the history of Romania. An historical outline. Garnstone Press, London 1969, ISBN 0-900391-40-5.
⢠Ludwig Binder, Carl GÜllner, Elisabeth GÜllner, Konrad Gßndisch: Geschichte der Deutschen auf dem Gebiete Rumäniens, Bd. 1: 12. Jahrhundert bis 1848. Herausgegeben vom Forschungszentrum des Hermannstädter Hochschulinstituts. Kriterion Verlag, Bukarest 1979.
⢠Ernst Wagner: Geschichte der SiebenbĂźrger Sachsen. Ein Ăberblick. Wort und Welt Verlag, Thaur bei Innsbruck 1981 (und zahlreiche weitere Auflagen), ISBN 3-85373-055-8.
⢠Milton G. Lehrer: Transylvania. History and Reality. Bartleby Press, Silver Spring 1986, ISBN 0-910155-04-6.
⢠AndrĂĄs MĂłcsi, BĂŠla KĂśpeczi (Hrsg.): ErdĂŠly tĂśrtĂŠnete, 3 Bände. AkadĂŠmiai KiadĂł, Budapest 1986, ISBN 963-05-4203-X (Ăbersetzung des ungarischen Titels: Geschichte SiebenbĂźrgens). (online)
⢠BÊla KÜpeczi, Gåbor Barta (Hrsg.): Kurze Geschichte Siebenbßrgens. Herausgegeben vom Institut fßr Geschichte der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. AkadÊmiai Kiadó, Budapest 1990, ISBN 963-05-5667-7.
⢠Harald Roth: Kleine Geschichte Siebenbßrgens. BÜhlau, KÜln/Weimar/Wien 1996 (1. Auflage), 2003 (2. Auflage), 2007 (3. Auflage), ISBN 978-3-412-13502-7 (3. Auflage).
⢠Konrad Gßndisch: Siebenbßrgen und die Siebenbßrger Sachsen. Langen Mßller, Mßnchen 1998 (1. Auflage), 2005 (2. Auflage), ISBN 3-7844-2685-9 (2. Auflage).
⢠Michael Kroner: Geschichte der Siebenbßrger Sachsen. Verlag Haus der Heimat, Nßrnberg
⢠Bd. 1: Von der Ansiedlung bis Anfang des 21. Jahrhunderts. 2007, ISBN 978-3-00-021583-4.
⢠Bd. 2: Wirtschafts- und Kulturleistungen. 2008, ISBN 978-3-00-024223-6.
⢠Michaela Nowotnick: Herbst Ăźber SiebenbĂźrgen â Nur wenige Rumäniendeutsche sind nach 1989 in ihrer Heimat geblieben â es gilt, ihr Erbe zu sichern. In: Neue ZĂźrcher Zeitung, Internationale Ausgabe, 31. Dezember 2016, S. 20
⢠Andres Wysling: Der Deutschkurs auf der Walz â aus Not entsteht ein Entwicklungsmodell. Jungbauern aus SiebenbĂźrgen fahren in die Schweiz, fĂźr Praktika oder Saisonarbeit ⌠In: Neue ZĂźrcher Zeitung, Internationale Ausgabe, Rubrik International, 5. Oktober 2016, S. 7
⢠Elmar Schenkel: Transsilvanien liegt ihm im Blut â Rettung fĂźr eine alte Welt: Das Engagement von Prinz Charles in SiebenbĂźrgen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rubrik Literarisches Leben, 12. November 2016, Nr. 265, S. 18
⢠Christoph Strauch: Das vernachlässigte Volk von Transsilvanien. 1920 musste Ungarn SiebenbĂźrgen an Rumänien abtreten â die ungarische Minderheit fĂźhlt sich bis heute dort nicht so recht zu Hause. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main, Dienstag, den 25. Juli 2017, Nr. 170, S. 3 unter der Rubrik âPolitikâ.
Einzelne Gesichtspunkte der SiebenbĂźrger Geschichte und Kultur
In alphabetischer Reihenfolge der Autoren
⢠Meinolf Arens: Transsilvanien â SiebenbĂźrgen, Marmarosch und Kreischgebiet. In: Thede Kahl, Michael Metzeltin, Mihai-RÄzvan Ungureanu (Hrsg.): Rumänien. Raum und BevĂślkerung â Geschichte und Geschichtsbilder â Kultur â Gesellschaft und Politik heute â Wirtschaft â Recht â Historische Regionen. LIT, Wien 2006, ISBN 3-8258-0069-5. S. 881â902.
⢠ElemÊr Bakó, William Sólyom-Fekete: Hungarians in Rumania and Transylvania. A bibliographical list of publications in Hungarian and West European languages. Compiled from the holdings of the Library of Congress, Washington D.C. 1969.
⢠Wilhelm Andreas Baumgärtner: Im Zeichen des Halbmondes. Siebenbßrgen in der Zeit der Tßrkenkriege. Schiller, Hermannstadt/Bonn 2009.
⢠Kai Brodersen: Dacia Felix. Das antike Rumänien im Brennpunkt der Kulturen. wbg Philipp von Zabern, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8053-5059-4.
⢠Mårta Fata: Migration im kameralistischen Staat Josephs II. Theorie und Praxis der Ansiedlungspolitik in Ungarn, Siebenbßrgen, Galizien und der Bukowina von 1768 bis 1790. Aschendorff, Mßnster 2014, ISBN 978-3-402-13062-9.
⢠Cristina Fenean: Constituirea principatului autonom al Transilvaniei. Bucurenti, 1997.
⢠Arne Franke: Das wehrhafte Sachsenland. Kirchenburgen im sĂźdlichen SiebenbĂźrgen, Deutsches Kulturforum Ăstliches Europa, Potsdam 2007 (online).
⢠Helmut Gebhardt: Zur Schulgeschichte SiebenbĂźrgens vom 15. bis 18. Jahrhundert. Einst und Jetzt, Bd. 23 (1978), S. 322â326.
⢠Ion Grumeza: Dacia. Land of Transylvania, cornerstone of ancient Eastern Europe. Hamilton Books, Lanham 2009, ISBN 978-0-7618-4465-5 (zur Geschichte Dakiens in rÜmischer Zeit).
⢠Josef Haltrich: Sächsische Volksmärchen aus Siebenbßrgen. Bukarest 1973. (Bedeutung fßr Volkskunde und Sprache)
⢠Arnold Huttmann: Medizin im alten Siebenbßrgen. Beiträge zur Geschichte der Medizin in Siebenbßrgen. Hrsg. von Robert Offner, Hermannstadt (Sibiu) 2000.
⢠Walter KÜnig: Beiträge zur siebenbßrgischen Schulgeschichte (= Siebenbßrgisches Archiv. 32). KÜln/Weimar/Wien 1996.
⢠Walter KÜnig: Schola seminarium rei publicae. Aufsätze zur Geschichte und Gegenwart des Schulwesens in Siebenbßrgen und Rumänien (= Siebenbßrgisches Archiv. 38). KÜln/Weimar/Wien 1996.
⢠Hans-Christian Maner: Multikonfessionalität und neue Staatlichkeit. Orthodoxe, griechisch-katholische und rÜmisch-katholische Kirche in Siebenbßrgen und Altrumänien zwischen den Weltkriegen (1918 - 1940) (= Forschungen zur Geschichte und Kultur des Üstlichen Mitteleuropa, Bd. 29). Steiner, Stuttgart 2007, ISBN 3-515-08667-6
⢠Jånos Michaelis: Oesterreichische Vaterlandskunde mit besonderer Rßcksicht auf das Kronland Siebenbßrgen. Filtsch, Hermannstadt 1858 (Digitalisat).
⢠Sorin Mitu (Hrsg.): Interethnische und Zivilisationsbeziehungen im siebenbĂźrgischen Raum. Historische Studien. Verein der Historiker aus SiebenbĂźrgen und dem Banat, BabeĹ-Bolyai-Universität, Cluj 1996, ISBN 973-9261-11-6.
⢠Robert Offner: Der medizinische Wissensaustausch zwischen Siebenbßrgen und anderen europäischen Ländern im Spiegel des Auslandsstudiums und der ärztlichen Ausbildung der Siebenbßrger vor der Grßndung der Klausenburger Universität (1872). In: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte. Band 24, Heft 3, Weinheim 2001.
⢠Anselm Roth: Siebenbßrgische Gästehäuser. Schiller, Hermannstadt/Bonn 2007.
⢠Anselm Roth, Holger Wermke: Weltkulturerbe in Siebenbßrgen. Schiller, Hermannstadt/Bonn 2009.
⢠Gertrud Stephani-Klein: Versunkene deutsche Ortschaften in SiebenbĂźrgen (III). In: SĂźdostdeutsche Vierteljahresblätter (MĂźnchen), Heft 26/1, 1977, S. 1â7.
⢠Gertrud Stephani-KLein: Zehn deutsche Siedlergruppen leben heute noch in Rumänien. In: Kulturpolitische Korrespondenz (Bonn), Nr. 424, 5. November 1980, S. 3â6.
⢠Gertrud Stephani-KLein: Zehn Siedlergruppen lassen sich heute noch feststellen. Rumäniens deutscher BevÜlkerungsanteil. In: Aufbau. Deutsch-jßdische Zeitung (New York), 5/8, 2. Januar 1981, S. 15 ff.
⢠Fabian TÜrner, Andreas Heldmann: Dissertatio historica de origine septem castrensium Transilvaniae Germanorum. Werner, Uppsala 1726 (Digitalisat).
⢠Joseph Trausch: Schriftsteller-Lexikon oder biographisch-literärische Denk-Blätter der SiebenbĂźrger Deutschen. 3 Bände. Kronstadt 1868â1871; unveränderter Nachdruck: KĂśln/Wien 1983.
⢠Michael Welder: Siebenbßrgen. Entdeckungsreise in Bildern. Verlag Gerhard Rautenberg, Leer 1992, ISBN 978-3-7921-0485-9.
⢠Ulrich A. Wien, Krista Zach (Hrsg.): Humanismus in Ungarn und Siebenbßrgen. Politik, Religion und Kunst im 16. Jahrhundert (= Siebenbßrgisches Archiv. Band 37). KÜln/Weimar 2004.
Hochschulschriften
⢠Florian KĂźhrer-Wielach: SiebenbĂźrgen ohne SiebenbĂźrger? Staatliche Integration und neue Identifikationsangebote zwischen Regionalismus und nationalem Einheitsdogma im Diskurs der SiebenbĂźrger Rumänen. 1918â1933 (= SĂźdosteuropäische Arbeiten, Band 153), de Gruyter, Berlin / MĂźnchen / Oldenburg / Wien 2014, ISBN 978-3-11-037890-0 (Dissertation zum Doktor der Philosophie (Dr. Phil.) Universität Wien 2013, Volltext online PDF, kostenfrei, 206 MB).
⢠Margit Feischmidt: Ethnizität als Konstruktion und Erfahrung, Symbolstreit und Alltagskultur im siebenbßrgischen Cluj (= Zeithorizonte, Band 8). Lit, Mßnster 2003, ISBN 978-3-8258-6627-3 (Dissertation HU Berlin 2002).
In die Literatur fand Transsilvanien Eingang durch Bram Stokers Vampirroman Dracula. Die Handlung dieser Erzählung ist teilweise in dieser Region angesiedelt und basiert auf Ăberlieferungen, die sich um den FĂźrsten Vlad III. DrÄculea drehen sollen, tatsächlich mit diesem aber wenig gemeinsam haben.
Siehe auch
:
âWerkeâ im Artikel: Johann BĂśhm (Historiker)
Weblinks
Commons
: SiebenbĂźrgen
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: SiebenbĂźrgen
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Wikisource: SiebenbĂźrgen
â Quellen und Volltexte
Wikivoyage: SiebenbĂźrgen
â ReisefĂźhrer
⢠Heinz Heltmann: Siebenbßrgen (rumänisch Transilvania, ungarisch ErdÊly)
⢠Christian Agnethler: Geschichte SiebenbĂźrgens im Ăberblick: 1100â2003 n. Chr. (Memento vom 17. Juli 2012 im Internet Archive)
⢠Ein Abriss siebenbßrgisch-sächsischer Geschichte.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Rupprecht Rohr: Kleines rumänisches etymologisches WĂśrterbuch, 1. Band: AâB. Stichwort: âArdealâ. Haag + Herchen, Frankfurt am Main 1999, S. 82.
cite-note-22. â Veno Verseck: Rumänien. 3. neu bearbeitete Auflage. C.H. Beck, MĂźnchen 2007, S. 19.
cite-note-33. â Anonymus GestĂĄja, KiadĂĄsa: P. magistri, qui Anonymus dicitur, Gesta Hungarorum. Praefatus est texumque recensuit Aemilius Jakubovich. Annotationes exegeticas adiecit Desiderius Pais (kurz Gesta Hungarorum). SRH, Band I, S. 32.
cite-note-44. â Harald Roth: Kleine Geschichte SiebenbĂźrgens. BĂśhlau, KĂśln/Weimar/Wien 2003, S. 14f.
cite-note-55. â Armin Hetzer: Alloglotte Sprechergruppen in den romanischen Sprachräumen: SĂźdostromania. In: Romanische Sprachgeschichte. 2. Teilband. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2006, S. 1843.
cite-note-66. â Zuletzt bspw. Gerhardt Hochstrasser: SiebenbĂźrgen â Siweberjen bedeuten ZibinumschlieĂung â CibinbĂŤrgen. In: Zeitschrift fĂźr siebenbĂźrgische Landeskunde 21 (1998), S. 192â195.
cite-note-77. â Walter Schuller: SiebenbĂźrgen â ein Toponym mit rechtshistorischem Hintergrund. In: Zeitschrift fĂźr siebenbĂźrgische Landeskunde 22 (1999), H. 1, S. 119â122.
cite-note-88. â Thomas Nägler: Der Name âSiebenbĂźrgenâ. In: Forschungen 12 (1969) 2, S. 63â71.
cite-note-99. â Robert Friedmann: Transylvania. In: Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online
cite-note-1010. â Die Auswanderung aus SĂźdbaden nach SiebenbĂźrgen (Memento vom 29. November 2012 im Internet Archive). In: SiebenbĂźrgische Familienforschung. KĂśln/Wien 1986, 3. Jahrg., Nr. 2, S. 51 ff.
cite-note-1111. â Balduin Herter: Baden, WĂźrttemberg und die SiebenbĂźrger Sachsen. (Memento vom 13. August 2011 im Internet Archive)
cite-note-1212. â SiebenbĂźrgisch-sächsische Ortschaften: MĂźhlbach
cite-note-1313. â Frontiers in Climate: Reconstruction of climatic events from the 16th century in Transylvania: interdisciplinary analysis based on historical sources (12. Februar 2025). Der Artikel wird u. a. aufgegriffen in orf.at (13. Februar 2025) und www.nationalgeographic.de vom 21. Februar 2025: Transsilvanien: Was mittelalterliche TagebĂźcher Ăźber die Kleine Eiszeit verraten
cite-note-1414. â Meyers Konversations-Lexikon. 5. Auflage, 15. Band. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1897, S. 996.
cite-note-1515. â Ludwig Albrecht Gebhardi: Geschichte des GroĂfĂźrstenthums SiebenbĂźrgen und der KĂśnigreiche Gallizien, Lodomerien und Rothreussen. Pest 1808, S. 3.
cite-note-1616. â @1@2Vorlage:Toter Link/alex.onb.ac.atLandes-Regierungsblatt fĂźr das GroĂfĂźrstentum SiebenbĂźrgen 1850â1859 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche in Webarchiven) auf Ungarisch, Deutsch und Rumänisch.
cite-note-1717. â Allgemeine Deutsche Zeitung fĂźr Rumänien online vom 24. April 2009@1@2Vorlage:Toter Link/adz.ro (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2024. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 25. April 2009.
cite-note-2020. â ĂrpĂĄd Varga E.: Hungarians in Transylvania between 1870 and 1995 (Memento vom 25. April 2023 im Internet Archive). Original title: ErdĂŠly magyar nĂŠpessĂŠge 1870â1995 kĂśzĂśtt, Magyar KisebbsĂŠg 3â4, 1998 (New series IV), S. 331â407. Translation by TamĂĄs SĂĄlyi, Teleki LĂĄszlĂł Foundation, Budapest 1999.
cite-note-t-rk-2121. â Erich TĂźrk: Ein veritables âOrgelmuseumâ. Die Orgellandschaft NordsiebenbĂźrgen zwischen Weltläufigkeit und Provinzialität. In: Organ Journal (1). Schott, Mainz 2013, S. 21â23.
cite-note-2222. â Zehn Jahre schweizerische Orgelbauerausbildung in Honigberg. (Memento vom 29. April 2015 im Internet Archive) In: evang.ro
cite-note-2323. â Orgeldatei der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien
cite-note-2424. â Allgemeine Deutsche Zeitung vom 28. September 2014
cite-note-2525. â Fundatia Michael Schmidt
cite-note-2626. â Orgeln in SiebenbĂźrgen (YouTube)
cite-note-2727. â Biodiversity conservation and community development in Transylvania
cite-note-2828. â Moderne EU-Landwirtschaft gefährdet Artenvielfalt auch in den Beitrittsländern, am 27. Mai 2011 bei agrar-presseportal.de
cite-note-2929. â Ăron TamĂĄsi bei pim.hu abgerufen am 20. Januar 2015 (ungarisch)
cite-note-3030. â Angaben zu JenĹ Dsida bei mek.oszk.hu abgerufen am 20. Januar 2015 (ungarisch)
cite-note-3131. â Angaben zu Franz Karl Herfurth bei biographien.ac.at